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Die Auswahl des Holzes für die Herstellung der Blaudruckmodel ist entscheidend für deren Qualität und Haltbarkeit.
Als Material wird Birnbaumholz verwendet, da es sich wegen der feinen Fasern sehr gut bearbeiten lässt aber
dennoch sehr hart ist. Geeignetes Holz muss trocken, gleichadrig, astfrei und lange abgelagert sein,
um ein Verziehen und damit ein unregelmäßiges Druckbild zu vermeiden.
Bei grossen Flächenmodeln wird das Model aus 3 Schichten verleimt, damit sich das Holz nicht im
laufe der Jahre verzieht. Als oberste Schicht wird natürlich auch hier Birnbaumholz verwendet.
Darunter wird zum Beispiel Lindenholz verwendet, was den Vorteil hat, dass der Model dadurch leichter und
besser handhabbar ist. |
![]() 3-Schichten-Verleimung als Grundlage für einen größeren Flächenmodel |
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Auf den so vorbereiteten Holzblock wird nun das Muster von der Vorlage übertragen. |
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Grundsätzlich gibt es 2 verschiedene Techniken, die notwendigen Konturen für das Drucken herzustellen:
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![]() Beim Holzmodel werden die Konturen aus Birnbaumholz herausgeschnitzt |
Beim Messingmodel werden die Konturen aus Drahtstiften und Blechstreifen in das Holz eingeschlagen |
![]() eine Holzkante |
![]() Messingstreifen werden in das Holz eingearbeitet |
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Nachdem das Muster fertig herausgearbeitet wurde, wird die Oberfläche mit einem Tellerschleifer plan abgeschliffen,
was Grundvoraussetzung für einen lückenlosen Druck ist. Anschließend werden noch die Kanten des Models bearbeitet. Handgriffe werden bei schmalen Kanten an den Seiten eingefräst oder bei Flächenmodeln auf der Rückseite mit Stemmeisen eingearbeitet, um den Blaudruckern einen sicheren Umgang beim Drucken zu ermöglichen. Zum Abschluß wird noch an jeder Ecke eines Models ein Rapportstift angebracht. Diese speziellen Stifte hinterlassen auf dem Stoff eine Markierung, die dem Blaudrucker das Ansetzen des Models beim fortlaufenden Druck von Kanten oder Flächen ermöglicht. |
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